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Geschichte & Kultur Porec-Istrien

Der natürliche Schutz der 400 m langen und 200 m breiten Halbinsel hat wahrscheinlich schon während der Vorgeschichte beigetragen, ein Hafenzentrum zu errichten, dass den dicht besiedelten Gradina-Bauten der Histri-Stämme in der Umgebung des heutigen Porecs diente.

Im 2. Jh. v.Ch. wurde entlang dieses natürlichen Hafens eine römische Siedlung errichtet, die sich zur befestigten Stadt entwickelte, deren symmetrisches orthogonale Straßenraster, mit den Hauptstrassen Cardo Maximus und Decumanus und dem Forum im Zentrum, bis in unsere Zeit erhalten blieb. Den Rang einer Stadt bekam Porec noch vor der Herrschaft Cäsars, und in der ersten Hälfte des Jahrhunderts wurde die Kolonie Iulia Parentium gegründet.

Porec hatte bereits zu Zeiten der Christenverfolgung im 3. Jahrhundert einen Bischof. Der erste Porecer war Bischof Mauro, welcher ein Opfer der Verfolgung durch das römischen Reich wurde worauf er nach seinem Märtyrertod zum Stadtheiligen erkoren. Von da an bis zur heutigen Zeit ist Porec ein Bistum, und an der Stelle, wo der Bischof sein Märtyrium ertrug, wurde eine frühchristliche Basilika errichtet.

Im 6. Jahrhundert liess der Bischof Euphrasius an gleicher Stelle die Basilika errichten. Die im byzantinischen Stil erbaute Euphrasius Basilika stellt wohl das wertvollste Kulturdenkmal in Porec dar und steht seit 1997 unter Denkmalschutz der UNESCO.

Anfang des 7. Jahrhunderts siedeln sich in Istrien die Slawen an, und vom 5. Jh. an bis zum 2. Weltkrieg war die Stadt unter Herrschaft verschiedener Staaten und Herrscher; wie den Ostgoten, den Franken, der aquillanischen Patriarchie, oder auch des Dogen von Venedig, Österreich-Ungarn sowie Italien.

Am längsten war Porec ein Teil der Dogenrepublik, seit 1267 bis 1797. Schon im 12. Jh. hatte es seine städtische Selbstverwaltung, und wahrscheinlich stammt aus dem Jahre 1250 das erste Statut der Stadt.

Auch die Tatsache, dass Porec Im Jahre 1861 zur Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie zum Sitz der regionalen Macht, dem Istrischen Landtag, ernannt wurde, trug wesentlich zu seinem Ansehen bei.

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